Ein Mann fürs Grobe

 

Regie: Frank Lorenz Engel
Bühne: Tobias Schunk
Kostüme: Viola Matthies
Mit: Désirée Nick, Achim Wolff, Birge Funke, Anne Rathsfeld, Gerd Lukas Storzer, Raimond Knoll, Marko Pustišek, Chris Gebert

Termine


17.09.2013, Di – 20.00 Uhr

18.09.2013, Mi – 20.00 Uhr

19.09.2013, Do – 20.00 Uhr

20.09.2013, Fr – 20.00 Uhr

21.09.2013, Sa – 20.00 Uhr

22.09.2013, So – 20.00 Uhr

23.10.2013, Mi – 20.00 Uhr

24.10.2013, Do – 20.00 Uhr

25.10.2013, Fr – 20.00 Uhr

26.10.2013, Sa – 20.00 Uhr

27.10.2013, So – 20.00 Uhr

27.10.2013, So – 20.00 Uhr

von Eric Assous - Deutsch von Kim Langner


Foto: DERDEHMEL

Severine, erfolgreiche Leiterin eines Verlagshauses, ist rundum zufrieden. Auf der Karriereleiter steht sie ganz oben und ihr attraktiver Lebenspartner Patrice arbeitet als Verwaltungschef für sie.

In dieses perfekte Leben bricht Severines Ex-Mann Jean-Pierre ein. Nach zwanzig Jahren Funkstille ist der einst reiche Jean-Pierre am Ende: Seit einigen Monaten kann er nicht einmal mehr die Miete seines "Unterschlupfes“ zahlen. Und so bettelt er Severine um einen Job an. Tatsächlich ist gerade eine Stelle frei - welche wird hier nicht verraten...

Jean-Pierre entdeckt, dass Severines so charmanter Patrice ein Verhältnis mit der 28-jährigen Assistentin Célia hat. Er hat Patrice dadurch nun ganz in seiner Hand.
Und gerade als für Jean-Pierre alles gut zu laufen scheint, taucht Victoria auf - sie ist die Autorin des Buches „Porträt eines Mistkerls“ - und die Geschichte nimmt eine völlig neue Wendung.


Das Ensemble, Foto: DERDEHMEL

PRESSESTIMMEN:

Theaterpremiere „Ein Mann fürs Grobe“ mit Désirée Nick

Am Samstagabend fand im Schlosspark Theater in Berlin die deutsche Erstaufführung zu „Ein Mann fürs Grobe“ mit Désirée Nick in der Hauptrolle statt.

Was für eine Paraderolle für Désirée Nick! Als Verlagsleiterin hat sie zu Beginn des Stücks alle Fäden in der Hand, souverän und überzeugend spielt sie die Karrierefrau Severine.

Erst nach und nach lässt sie sich von Ihrem Ex-Mann Jean-Pierre aus dem Konzept bringen. Zudem hat sie noch ein weiteres Geheimnis, das sich im Verlauf des Boulevardstücks lüftet.

Das Ensemble ist in absoluter Spiellaune, die Premiere ist geglückt und wer einen humorvollen Abend mit guten Schauspielern verbringen möchte, der sollte sich schnellstens Tickets für „Ein Mann fürs Grobe“ besorgen.

(Redcarpet Reports)


Ein Mann fürs Grobe heißt das neue Stück im Schlosspark Theater in Steglitz-Zehlendorf.

AUSVERKAUFT steht fett gedruckt auf einem Zettel vor der Kasse. Soweit das Auge reicht, überall wimmeln Promis und Schauspieler herum, alle wollen sie ihre Kollegen unterstützen. Sebastian König und Jil Funke sind hier, um ihren ehemaligen Kollegen aus der TV-Serie "Anna und die Liebe" Chris Gebert, anzufeuern.
Auch Wolfgang Bahro, weitere GZSZ sowie Rote Rosen-Schauspieler sind zu erblicken. Ich bin gespannt. Wie wird sich wohl Désirée Nick als Theater-Schauspielerin machen?

Die Sprachwahl in dieser Inszenierung ist frech, vorlaut und frei Berliner Schnauze. Zackige Antworten lassen das Stück fließen. Es wird geredet ohne Punkt und Komma, was nicht zum Nachteil dient!

Hier geht es klar und deutlich um den Humor, es ist ein Stück zum Lachen und Spaß haben. Theatralisch ist "Ein Mann fürs Grobe" kein geborenes Meisterwerk, die Handlung ist möglicherweise nicht ganz ausgereift.

Trotz allem merkt man den Darstellern an, dass sie die Premiere genießen und sich freuen, wie viele Menschen ihnen heute Abend zugesehen haben!

Désirée erzählt mir nach dem Auftritt noch ganz in ihrer Welt versunken: "Die Arbeit mit meinen Kollegen bereitet mir wirklich viel Freude und ich fand den heutigen Abend einfach perfekt!

Proben top, Show top!" Sofort werden noch Erinnerungsfotos geknipst, vom gesamten Ensemble sowie von Fans und Freunden. Achim Wolff, Chris Gebert und auch alle anderen Schauspieler

haben ein breites Grinsen im Gesicht! Also wenn das keine gute Laune bereitet! Besucherfazit: Eine rasante Komödie, perfekt gegen die winterlich graue Stimmung!

(Livekritik)


Lustig, wenn Désirée Nick mit Mörder-Wimpern klimpert

So ladylike kann nur eine Ex-Tänzerin die langen Beine stelzen und Hüften wippen. Wow! Und erst ihre Koderschnauze.

Als wäre „Ein Mann fürs Grobe“ für Désirée Mick geschrieben worden. Mit Strassbrille und Mörder-Wimpern gibt sie die coole Geschäftsfrau,

die ihren mittellosen Ex (Achim Wolff) als Putzmann einstellt und malträtiert. Rache ist Blutwurst. Theaterchef Didi Hallervorden hat das Stück in Paris für sein

Schlosspark Theater entdeckt. Es hat Schwung und es gibt von Beginn an immer wieder Zwischenapplaus.

(BILD)


Schlossparktheater: Der Furor der Désirée Nick

Rache mag süß sein, schützt aber nicht unbedingt vorm Happy End in Eric Assous' "Ein Mann fürs Grobe".

Sie (Désirée Nick) schwebt mit einer raumgreifenden Damenhaftigkeit über die Bühne, wie es sich sonst nur noch Dragqueens trauen und grollt ihre Rachearien mit einem Furor,
der so unverschämt übertreibt, dass es schon wieder beeindruckt. Sie steigt so hochtourig ein, dass eine Steigerung kaum möglich ist, worunter die Spannung ersten Teil merklich leidet.
Nach der Pause aber startet sie neu durch mit frisch gespitzter Zunge. Aber angenehm ist es doch, wie er (Achim Wolff) als mobschwingender "Mann fürs Grobe" die gereckte Kleine-Mann-Faust,
den reuigen Sünder und den Business-Akademiker im Arbeiter-Pelz unter einen Charakter bekommt. Sein Kampf mit der Espresso-Maschine könnte in die großen Duelle Technik-Mensch Eingang finden.

(Berliner Morgenpost)


„Ein Mann fürs Grobe“ - Gute Unterhaltung im Schlosspark Theater!

Es darf gelacht werden, im Schlosspark Theater Berlin! „Ein Mann fürs Grobe“ ist eine kurzweilige Theaterunterhaltung mit Witz und einigen recht deftigen Wortwechseln!
In den Hauptrollen begeistern die waschechten Berliner Désirée Nick als Severine und Achim Wolff als Jean-Pierre.

Désirée Nick ist sicherlich ein großer Publikumsmagnet und bezaubert mit ihren eleganten Rollenoutfits. Es sei auch vorweggenommen, dass die Anziehungskraft von der Künstlerin vollkommen berechtigt ist
und hier so richtig zur Geltung kommt. Schauspielerisch glänzte Désirée Nick, ohne Wenn und Aber. Sie gab als erfolgreiche Verlagsleiterin, Zicke und enttäuschte Ehefrau eine blendende Figur ab.
Sicherlich passte die Rolle auch zu dem Auftreten der Diva, aber die künstlerische Leistung bestand nicht nur aus einer bloßen Reproduktion ihrer Kunstfigur. Das Ensemble spielte harmonisch zusammen
und Achim Wolff entfaltet in der Rolle des Ex-Mannes Jean-Pierre im Laufe des Stückes immer mehr seine schauspielerischen Talente.

Jean-Pierre, offensichtlich wirtschaftlich ruiniert, bekommt eine Chance im Verlag und darf dort unter anderem Namen arbeiten. Dann gibt es natürlich einen Liebhaber, mit Namen Patrice,
gespielt von Marko Pustisek, der wiederum nichts anbrennen lässt. Patrice arbeitet als Geschäftsführer im Verlag. Die Direktionsassistentin Celia, Birge Funke, hält der Verlagsleiterin den Rücken frei.
Der unkonventionelle Botenjunge Guillaume, gespielt von Chris Gebert, spielt mit Leidenschaft seine Rolle. Besonders erwähnt ist noch der Lektor des Verlages, Gaetan.
Der Schauspieler Gerd Lukas Storzer schlüpft in einer zauberhaften Weise in die Rolle als Autorenentdecker. Als dem Verlag das Buch „Porträt eines Mistkerls“ angeboten wurde, nimmt die Geschichte an Eigendynamik ihren Lauf.
In weiteren Rollen sind Raimond Knoll, als neuer Buchautor Lebovsky, und Anne Rathsfeld als Buchautorin Victoria zu bewundern. Eine schauspielerisch sehr gute Ensembleleistung, was sicher auch der Regiearbeit von Frank-Lorenz Engel zu verdanken ist.

Die ehemalige „Dschungelkönigin“ hat sich in die Herzen der Zuschauer gespielt. Ein unterhaltsames und kurzweiliges Theaterstück, in dem Désirée Nick als Schauspielerin voll und ganz überzeugen konnte!

(Berlin-News)


Das schrubbt mal schön der Ex-Mann weg

Das neue Stück im Schlossparktheater heißt im französischen Original von Eric Assous „Le Technicien“ (2010). Die deutschsprachige Erstaufführung nun erhielt den Titel

„Ein Mann fürs Grobe“. Doch eigentlich müsste sie heißen: „Désirée Nick live“. Ihretwegen strömen die Zuschauer herbei, und das ist auch völlig in Ordnung so.

Aber die Zuschauer würden auch strömen, wenn die Regie der Bühnenkünstlerin ein bisschen mehr abverlangte und wenn sie Partner hätte, die sie stärker herausfordern würden –

denn dann müsste sie mehr von dem zeigen, was sie kann. Und das ist bekanntlich eine ganze Menge an Häme, Klamauk und Raffinesse, an Spitzen, Haken und Geraden,

und diesmal sogar an mütterlicher Zuneigung und geradezu milder Herzenswärme. Wenn sie auf die Bühne stöckelt und bloß „Hallo“ ins Telefon flegelt, ist das schon komisch.

(Berliner Zeitung)