AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen des Schlosspark Theaters in Berlin

im nachfolgenden als Veranstalter bezeichnet

§ 1 Geltungsbereich
Alle Kartenkäufe unterliegen den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), es sei denn, abweichende Regelungen wurden ausdrücklich schriftlich vereinbart. Für Leistungen, die zusätzlich durch Dritte, insbesondere Reiseveranstalter angeboten und übernommen werden, haftet der Veranstalter nicht.

§ 2 Kartenbestellung
1. Die Kartenbestellung kann telefonisch, per Fax, Brief oder e-mail erfolgen.

2. Die bestellten Karten liegen an der Kasse des Veranstalters während der Kassenöffnungszeiten zur Abholung bereit. Der Besteller wird vom Veranstalter darüber sowie über die Frist, binnen der die Karten abzuholen und zu bezahlen sind, informiert. Für Empfangs- bzw. Übermittlungsfehler haftet der Veranstalter nicht. Die Bestellung verliert ihre Wirkung mit Kassenschluss des in der Information genannten Abholtages. Der Besteller kommt seiner Zahlungsverpflichtung an der Kasse in bar nach. Die Zahlung ist auch mittels EC-Karte mit PIN-Nummer-Eingabe möglich. Der Veranstalter ist bei Kartenzahlung berechtigt, die Vorlage eines mit Lichtbild versehenen Ausweises zu verlangen und die Kartennutzung zurückzuweisen, wenn die Vorlage nicht erfolgt.

3. Wird bei der Bestellung die Versendung der Eintrittskarten gewünscht, erfolgt die Übermittlung der Eintrittskarten per Post. Mit der Zusendung der Eintrittskarten entstehen Versand- und Bearbeitungskosten in Höhe von: 1,50 € bei 1 - 4 Karten / 2,00 € bei 5 - 10 Karten / 3,00 € bei 11 - ... Karten.

Im kaufmännischen Geschäftsverkehr bzw. gegenüber Wiederverkäufern haftet der Verkäufer für die ordnungsgemäße Aufgabe der Sendung bei der Post (Einwurf in den Briefkasten). Die ordnungsgemäße Beförderung und der Eingang beim Besteller fallen nicht in den Risikobereich des Veranstalters. Das Empfangsrisiko trägt der Besteller. In jedem Fall beschränkt sich die Haftung des Veranstalters auf die Erstattung des Eintrittsgeldes.

Die Versendung der bestellten Eintrittskarten erfolgt erst nach Zahlungseingang. Der Besteller wird vom Veranstalter über die Zahlungsmodalität sowie darüber, bis wann die Gutschrift zu erfolgen hat, informiert. Auch hier haftet der Veranstalter nicht für Empfangs- bzw. Übermittlungsfehler. Erfolgt die Gutschrift nicht bis zu dem genannten Termin, verliert die Bestellung ihre Wirksamkeit. Entscheidend ist die Wertstellung auf dem Konto des Veranstalters. Später eingehende Beträge werden erstattet.

4. Die Onlinebuchung erfolgt durch Weiterleitung an den externen Anbieter „Eventim“, es gelten die AGB der CTS Eventim AG + Co.

5. Bei fristgerecht geleisteter Zahlung hat der Besteller auch im Falle der Nichtinanspruchnahme der Karten keinen Erstattungsanspruch.

6. Eine Umbuchung ist nur in Ausnahmefällen und im Einverständnis des Veranstalters gegen Zahlung eines Betrages in Höhe von € 2,50 pro Karte möglich, jedoch nur für dieselbe Veranstaltungsreihe. Die Rücknahme von Theaterkarten ist ausgeschlossen.

§ 3 Eintrittspreisermäßigung
Schwerbehinderte, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner erhalten für Veranstaltungen Ermäßigungen. Die Höhe der Ermäßigung ergibt sich aus der Preisliste für Veranstaltungen. Der Veranstalter behält sich vor, bestimmte Veranstaltungen von dieser Regelung auszuschließen. Der Nachweis für das Vorliegen der die Ermäßigung rechtfertigenden Umstände ist mittels eines entsprechenden Ausweises vor dem Kartenerwerb an der Kasse zu führen. Für bereits ausgedruckte Karten ist die Gewährung einer Ermäßigung nicht möglich. Der Veranstalter behält sich vor, bei der Einlasskontrolle die Vorlage des Ausweises zu verlangen. Kann der Ausweis nicht vorgelegt werden, entfällt die Wirksamkeit der Eintrittskarte. Der Eintritt ist nur möglich, wenn die Differenz zum normalen Eintrittspreis nachentrichtet wird.

§ 4 Ausfall einer Veranstaltung
Muss eine Aufführung ausfallen, tauscht der Veranstalter die Eintrittskarte gegen eine Karte der gleichen Preisgruppe für einen anderen Aufführungstag um oder erstattet den Kaufpreis gegen Rückgabe der Eintrittskarte. Das entsprechende Begehren muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Termin der ursprünglichen Veranstaltung beim Veranstalter geltend gemacht werden. Weitergehende Ansprüche des Bestellers sind ausgeschlossen.

§ 5 Kartengutschein
Es besteht die Möglichkeit, Kartengutscheine an der Kasse des Schlosspark Theaters zu erwerben. Dieser Gutschein ist auf jeden gewünschten Betrag ausstellbar und ab dem Ausstellungsdatum drei Jahre gültig. Er kann nur nach Maßgabe vorhandener Plätze eingelöst werden. Gutscheine von anderen Theaterkassen können nicht an unserer Kasse eingelöst werden.

§ 6 Garderobennutzung
Mäntel, Schirme, Stöcke, große Taschen oder ähnliche Gegenstände müssen gegen Zahlung der jeweiligen Gebühr an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden.

§ 7 Verbot von Ton-, Film-, Foto- und Videoaufnahmen
Im Theater sind Ton-, Film-, Foto- und Videoaufnahmen jeder Art aus urheberrechtlichen Gründen untersagt. Aufnahmegeräte und Kameras aller Art müssen an der Garderobe gegen Zahlung der jeweiligen Gebühr abgegeben werden. Bei Zuwiderhandlungen ist das Hauspersonal berechtigt, Aufnahmegeräte und Kameras einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Veranstaltung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der vorherigen Löschung der Aufzeichnung zugestimmt hat.

§ 8 Einlass
Nach Beginn der Vorstellung erfolgt kein Einlass. Ein Nacheinlass ist zur Pause möglich. Ausnahmen kann der Veranstalter nur nach Zustimmung des auftretenden Künstlers gewähren.

§ 9 Rauchen und Verzehr von Speisen und Getränken
Der Verzehr von Speisen und Getränken ist im Saal während der Aufführung untersagt. Das Rauchen ist in den Räumen des Theaters generell untersagt.

§ 10 Verlust der Gültigkeit der Eintrittskarten
Beim Verlassen des Veranstaltungsortes verliert die Eintrittskarte ihre Gültigkeit.

§ 11 Haftung/Schadenersatz
Schadenersatzansprüche des Kunden gegenüber dem Veranstalter aus positiver Forderungsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsabschluss und etwaiger in diesem Ereignissen liegender unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz, grober Fahrlässigkeit der gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten oder der schuldhaften Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. Im Falle von Unmöglichkeit, Verzug und etwaiger in diesen Ereignissen liegender unerlaubter Handlung, beschränkt sich der Anspruch auf den Ersatz des im Zeitpunkt des Kartenerwerbs vorhersehbaren Schadens. Zudem gelten die Haftungsregelungen des § 2.

§ 13 Salvatorische Klausel
Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam oder ungültig sein, so bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt, und es gilt anstelle der unwirksamen oder ungültigen Bestimmung jene Bestimmung, die den wirtschaftlich oder rechtlichen Zweck der ungültigen oder unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt oder zulässig hätte vereinbart werden können.

§ 14 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Im kaufmännischen Geschäftsverkehr ist Erfüllungsort und Gerichtstand für alle Ansprüche, die sich zwischen dem Veranstalter und dem Kunden aus der Geschäftsbeziehung ergeben, Berlin.


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