Tilmar Kuhn


Tilmar  Kuhn © Janine Guldener

Geboren in Berlin-Friedrichshain, aufgewachsen in Weißensee, musste nach der Ausreise des Vaters aus der DDR das Abitur abbrechen, stellte an seinem 18. Geburtstag einen Ausreiseantrag, übersiedelte ein Jahr später nach Westberlin, und konnte dort in Steglitz sein Abitur nachholen.

Nach wenigen Semestern Französisch und Geschichte an der Humboldt-Universität studierte er Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg.

Nach seiner Ausbildung war er festes Ensemblemitglied an den Staatstheatern in Oldenburg (1997/98) und Braunschweig (2008-2011), sonst freischaffend mit Gastverträgen in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Dresden, Leipzig, Aachen, Potsdam, Zürich.

Eigene Abende gestaltete er mit Gogols „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“, den Tagebuchfragmenten von Njinski, der Lesung von Trakl-Gedichten.
Er spielte Don Karlos, Hamlet, Tiger Brown in „Die Dreigroschenoper“, Bruno Mechelke in „Die Ratten“, Hitler in „Mein Kampf“ von Tabori, Joseph Süß Oppenheimer in „Der andere Jud Süß – Kaufmann von Stuttgart“ von Joshua Sobol (Uraufführung), Franz in „Unschuld“ von Dea Loher und viele andere...

Auch in zahlreichen Fernsehproduktionen war er zu sehen wie beispielsweise „Im Namen des Gesetzes“, „Wolffs Revier“ und „Lindenstrasse“. Zudem spricht er seit vielen Jahren für den Rundfunk.

Sein Debüt am Schlosspark Theater gab er 2011 in dem Stück „Alexandra - Glück und Verhängnis eines Stars“ (Regie Adelheid Müther). Seit Herbst 2013 tritt er an der Seite von Dieter Hallervorden, Philipp Sonntag und Susanna Capurso in dem Stück „Sonny Boys“ von Neil Simon unter der Regie von Thomas Schendel auf. Im Frühjahr und Sommer 2015 spielt er in der Ray Cooney-Komödie „Und alles auf Krankenschein“ mit.


Am Schlosspark Theater



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