Stephanie von Borcke


Stephanie von Borcke © Rainer Dittrich

Stephanie von Borcke wurde in Göttingen geboren und fühlte sich bereits als Kind sehr zur Bühne hingezogen, sodass sie direkt nach dem Abitur das Fachhochschulstudium „Schauspiel mit Sprechkunst“ absolvierte. Nach einem Auslandsjahr mit Moderation und Tanz begann sie auch in Deutschland Theater zu spielen.

Die Anfänge führten sie zur Nordhessischen Landesbühne Bad Hersfeld, an das Schlosstheater Celle, später sollten Stuttgart, Bonn und Frankfurt weitere Stationen sein. Am Grenzlandtheater Aachen, wo sie häufig gastierte, wurde sie für die Rolle des ‚Gretchen‘ in „Faust I“ mit dem Karl-Heinz-Walther-Förderpreis für die beste Darstellerin unter 30 ausgezeichnet.

Auf zahlreichen Tourneen spielte sie Titelrollen wie „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ und auch in musikalischen Produktionen wie „Sekretärinnen“ war sie als passionierte „Tourneefahrerin“ gerne auch in der Schweiz, Österreich und Luxemburg mit von der Partie.
 Seit 2004 ist sie regelmäßig an den Schauspielbühnen Stuttgart zu sehen.

Zu ihrem Rollenrepertoire gehören ‚Anna Caravati‘ in „Der Vorname“, ‚Marina Jeskow‘ in „Frau Müller muss weg“, ‚Patricia‘ in „Venedig im Schnee“, ‚Fanny‘ in „Sinn und Sinnlichkeit“, ‚Lotty Wilton‘ in „Verzauberter April“, ‚Maureen‘ in „Glückliche Zeiten“, ‚Isabelle‘ in „Sonne für Zwei“ (Regie: Anita Kupsch), ‚Hilde Wangel‘ in „Baumeister Solness“, ‚Annie Deever‘ in „Alle meine Söhne“, aber auch klassische Rollen wie ‚Eve‘ in „Der zerbrochene Krug“, ‚Hero‘ in „Viel Lärm um Nichts“, ‚Prinzessin von Eboli‘ in „Don Carlos“ sowie ‚Maria‘ in „Verlorene Liebesmüh“. Zuletzt stand sie in der Komödie im Bayerischen Hof München in dem Lustspiel „Zwei Ahnungslose Engel“ erstmals mit Anita Kupsch auf der Bühne.

Weiterhin arbeitet sie auch als Synchronsprecherin für Film und Fernsehen.


Am Schlosspark Theater



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