Olaf Kreutzenbeck


Olaf Kreutzenbeck © privat

Eine Kinoleinwand ist porös und lässt das Bild durch auf die dahinter liegende Wand. In dem verwunschenen Bereich zwischen diesen beiden riesigen magischen Bildwänden hielt sich der junge Olaf Kreutzenbeck nur zu gerne auf, drehte sich, sprach und sang die Film-Texte mit.

Das war möglich, weil sein Vater in einer westfälischen Kleinstadt das Kino betrieb. Nach bestandenem Abitur und einigen Jahren des Vagabundierens geriet er an die Folkwang Hochschule Essen, Abteilung Schauspiel und Regie. Er schloss beide Fächer erfolgreich ab und begann sich erst einmal als Schauspieler zu etablieren – in Hauptrollen in Tournee-Aufführungen von „Unsere kleine Stadt“ und „Alles im Garten“ als Partner von Will Quadflieg und Nicole Heesters. Dies brachte ihn ans Thalia-Theater Hamburg (Intendanz: Boy Gobert), dem er viele Jahre angehörte.

Nach einem Jahr am Deutschen Schauspielhaus Hamburg fing das Leben als „Freiberufler“ an. Dafür strebte er nach großer Vielseitigkeit als Darsteller auf der Bühne und vor der Kamera („Tatort“, „Der Raub der Sabinerinnen“ u.a.), als Theaterregisseur (u.a. der deutschen Erstaufführung von „Otello darf nicht platzen“), als Musicaldarsteller in verschiedenen Hauptrollen („Ein Käfig voller Narren“, „Knickerbocker Holiday“, „Linie 1“ u.a.), als Sänger (auf CD, in Konzerten des WDR), als Kabarettist (Komödie im Winterhuder Fährhaus), als Sprecher („Die drei ???“ u.a.), als Autor (u.a. „Gloria Filmpalast“ im Schmidt-Theater).

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